Wenn Sie im Web unterwegs sind, speichert Safari Informationen über die Websites, die Sie besuchen. Sofern Sie in den Safari-Einstellungen für das automatische Ausfüllen veranlasst haben, dass Kennwörter gesichert werden sollen, speichert Safari auch die Benutzernamen und Kennwörter, die Sie eingeben. Wenn Sie zum Surfen einen Mac-Computer verwenden, der auch von anderen Personen verwendet wird, können diese anderen Benutzer Ihr Surfverhalten nachvollziehen und den Verlauf sowie die Liste der gesicherten Kennwörter ansehen. Indem Sie das private Surfen aktivieren, können Sie verhindern, dass andere Benutzer Zugang zu diesen Informationen erhalten.
Auch viele Websites speichern Informationen auf Ihrem Computer - sei es als Cookies oder in anderer Form. Cookies können sehr hilfreich sein: So kann mithilfe von Cookies zum Beispiel eine Website für Online-Spiele Informationen speichern, die der Website übermitteln, wer Sie sind, sodass bei Ihrem nächsten Besuch der Website automatisch Ihre bisherigen Platzierungen angezeigt werden können. Allerdings speichern einige Websites Cookies und andere Daten auch für den Zweck, Werbetreibenden die Möglichkeit zu geben, Ihnen Werbeanzeigen präsentieren können, die gezielt auf Ihre Interessen abgestimmt sind. Durch das Aktivieren der Funktion für das private Surfen können Dritte daran gehindert werden, die entsprechenden Informationen anzusehen.
Privates Surfen aktivieren
Wählen Sie "Safari" > "Privates Surfen", während eine Webseite angezeigt wird.
Klicken Sie auf "OK", wenn eine Bestätigungsmeldung angezeigt wird. Im Adressfeld wird die Taste "Privat" angezeigt, solange das private Surfen aktiviert ist.
Wählen Sie die Option "Privates Surfen" bei gedrückter Wahltaste aus, um die Bestätigungsmeldung zu überspringen.
Das private Surfen ist beim Öffnen von Safari immer deaktiviert, auch wenn es aktiviert war, als Safari zuletzt verwendet wurde.
Privates Surfen deaktivieren
Wählen Sie "Safari" > "Privates Surfen" aus (um das Häkchen zu entfernen) oder klicken Sie im Adressfeld auf die Taste "Privat".
Schließen Sie alle Fenster, die Sie zur Anzeige persönlicher Informationen verwendet haben. Wenn Sie die Fenster nicht schließen, können andere Benutzer die betreffenden Seiten mithilfe der Taste "Zurück" und "Vorwärts" anzeigen.
Wenn Sie Objekte von Websites geladen haben, werden beim privaten Surfen die Namen der geladenen Objekte aus dem Fenster "Downloads" gelöscht, nachdem der Ladevorgang beendet wurde. Die Objekte selbst müssen Sie ggf. manuell von Ihrem Computer löschen.
Safari zurücksetzen (wenn Sie vergessen haben, das private Surfen zu aktivieren)
Wählen Sie vor dem Schließen von Safari "Safari" > "Safari zurücksetzen".
Software auf neustem Stand halten
Safari arbeitet eng mit Mac OS X zusammen, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Eine gute Möglichkeit, die Sicherheit Ihrer persönlichen Informationen zu gewährleisten, ist die zeitnahe Installation neuer Softwareaktualisierungen, was Aktualisierungen für Mac OS X einschließt.
Solange das private Surfen aktiviert ist, werden keine Webseiten zum Verlauf hinzugefügt. Außerdem werden die Namen der Downloads im Fenster "Downloads" automatisch gelöscht. Darüber hinaus werden die Informationen für das automatische Ausfüllen von Formularen nicht gespeichert und Suchvorgänge nicht zum Einblendmenü im Suchfeld hinzugefügt. Websites können keine Änderungen an Informationen vornehmen, die auf Ihrem Computer gespeichert sind. Daher funktionieren bestimmte, gewöhnlich auf diesen Sites verfügbare Dienste möglicherweise so lange anders, bis Sie das private Surfen wieder deaktivieren. Alle Änderungen an Cookies werden gelöscht, wenn Sie das private Surfen deaktivieren.
Plug-Ins, die das private Surfen unterstützen, speichern ebenfalls keine Cookies und sonstigen Daten mehr, anhand derer sich Ihre Aktivitäten nachvollziehen lassen.